Hamburger Krimifestival Heymann Literaturhaus Hamburger-Abendblatt
07.11.2007
Hamburg trifft Triest
Angie’s Nightclub
Die Veranstaltung ist ausverkauft
Veit Heinichen liest aus „Totentanz“
Christian von Ditfurth liest aus „Lüge eines Lebens“
Volker Albers moderiert

Fotos: Peter-Andreas Hassiepen, Martin Zitzlaff
Zwei Serienermittler unterschiedlicher Couleur geben ihre Visitenkarte ab. Da ist zum einen der Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann, der eher unfreiwillig in kriminalistische Dinge hineintappt und nicht eben selten missgelaunt ist, und dann ist da Commissario Proteo Laurenti, Angestellter der Triestiner Polizei sowie hin und wieder von durchaus aufbrausendem Temperament.

In „Totentanz“ (Zsolnay Verlag) schickt Veit Heinichen, selbst in Triest lebend, seinen Commissario in einen Fall, der mehr als nur zum Naserümpfen taugt – es geht um illegale Mülltransporte, und Laurenti gerät in allerhöchste Gefahr, als er seine Fühler allzu sehr gen Mafia ausstreckt. Ein kriminelles Geschwisterpaar, das im Hintergrund die Fäden zieht, hat nämlich auf ihn angelegt – und das nicht nur bildlich gesprochen.

Auch auf Stachelmann wird geschossen, und zwar auf dem Campus der Hamburger Uni. Endlich hat der Historiker in Christian von Ditfurths Roman „Lüge eines Lebens“ (Kiepenheuer & Witsch) seine Habilitation bestanden, schon fliegt ihm eine Kugel um die Ohren. Stachelmann bleibt unverletzt, aber ihm schwant schnell, dass der Schütze absichtlich vorbeigeschossen hat. Dass alles mit seiner Habilitationssschrift über das KZ Buchenwald zusammenhängt, weiß er da noch nicht. Dann stirbt eine Studentin. Und Stachelmann macht sich auf gen Buchenwald.

Zwei schillernde Ermittler, zwei renommierte Autoren.

Es moderiert Volker Albers, Redakteur des Hamburger Abendblatts.
Beginn: 20.00 Uhr     Eintritt: 9,- €